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Der Frühling ist der Moment, in dem Sie entscheiden, ob Ihre Terrasse, Pergola oder Ihr Zaun die nächste Saison übersteht – oder ob Sie sich in ein paar Monaten wieder damit beschäftigen müssen.Der größte Fehler? Viele streichen das Holz nach dem Winter einfach „über“ und ignorieren, was tatsächlich passiert ist. Das Ergebnis ist klar – die Beschichtung beginnt sich oft schon im Sommer zu lösen.Wenn Sie den richtigen Ablauf überspringen, streichen Sie umsonst. |
Schritt 1: Schnelle Kontrolle, die Ihnen Stunden Arbeit spart
Bevor Sie zum Pinsel greifen, halten Sie kurz inne. Genau hier entscheidet sich, wie viel Arbeit vor Ihnen liegt. Achten Sie vor allem auf die Oberfläche – Risse, Vergrauung, Wasserflecken oder abblätternde Beschichtungen zeigen schnell den Zustand des Holzes. Bei Konstruktionen wie Pergolen oder Zäunen prüfen Sie auch die Stabilität – nichts sollte wackeln. Achten Sie auch auf grüne oder dunkle Flecken, die auf Feuchtigkeit, Schimmel oder Algen hinweisen. Ein einfacher Test hilft ebenfalls: Befeuchten Sie das Holz leicht mit Wasser. Wird es dunkler, ist es noch in gutem Zustand. Bleibt es grau, ist die Oberfläche geschädigt und erfordert eine intensivere Behandlung. |
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Schritt 2: Reinigung – der meist unterschätzte Schritt
Hier entscheidet sich das Ergebnis. Der häufigste Fehler ist das Streichen von verschmutztem oder feuchtem Holz – die neue Beschichtung haftet dann nicht richtig und beginnt schnell abzublättern.
Entfernen Sie zunächst groben Schmutz mit Bürste oder Besen. Verwenden Sie anschließend einen Holzreiniger, der Vergrauung, Algen und Fett entfernt, und spülen Sie die Fläche mit Wasser ab. Lassen Sie das Holz danach mindestens 24 Stunden trocknen.
Wenn Sie diesen Schritt vernachlässigen, verlieren alle weiteren Arbeiten ihren Sinn.
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Schritt 3: Schleifen und Reparaturen – entscheidend für die HaltbarkeitWenn sich die alte Beschichtung löst, überstreichen Sie sie nicht. Sie kaschieren nur das Problem und müssen es bald erneut lösen. Die alte Beschichtung muss entfernt werden – mit Schaber oder Schleifgerät. Danach die Oberfläche zunächst grob (80–120) und anschließend fein (180–220) schleifen. Das Ergebnis sollte eine glatte, trockene und saubere Oberfläche sein. |
Schritt 4: Holzschutz – wählen Sie richtig
Hier wird oft der falsche Anstrich gewählt.
Für den Außenbereich wird häufig Öl verwendet, da es tief ins Holz eindringt, nicht reißt und die natürliche Struktur betont. Lasuren schützen das Holz und geben ihm Farbe, ideal für Zäune oder Pergolen. Lack bildet eine feste Schicht, kann aber im Außenbereich reißen.
Egal welche Variante – tragen Sie immer dünne Schichten auf und halten Sie die Trocknungszeiten ein.
Wann reicht eine Reparatur und wann ist eine Renovierung nötigEine kleinere Reparatur reicht, wenn sich die Beschichtung nur stellenweise löst und das Holz nur leicht vergraut ist. Wenn sich die Beschichtung großflächig ablöst oder das Holz lange unbehandelt war, lohnt sich eine komplette Renovierung.
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Häufige Fehler
Streichen von feuchtem Holz
Überstreichen ohne Schleifen
Zu dicke Schichten
Arbeiten in direkter Sonne
Fazit
Es geht nicht darum zu streichen, sondern es richtig zu machen.
Wenn Sie es jetzt richtig machen, haben Sie für die Saison Ruhe. Wenn nicht, machen Sie es bald wieder.
Was verwenden?
Wenn Holz im Außenbereich wirklich halten soll, wählen Sie geeignete Produkte.
Mehr finden Sie auf:
https://www.holzfarben-hahn.de/




